Konsequente Nutzung von Synergien und Skaleneffekten
Durch das neue Steuerungsmodell werden bestehende Synergie- und Skaleneffekte noch konsequenter genutzt - und damit markenübergreifende Kostenvorteile erzielt.
Es erfolgt eine schnellere Umsetzung operativer Themen innerhalb der Brand Group Core, während auf Konzernebene strategische Synergiefelder wie Software und Batterie fokussiert werden. Die Verantwortung wird künftig besser verteilt – regionale und fachliche Kompetenzen werden dort eingesetzt, wo sie den größten Nutzen für die gesamte Gruppe entfalten.
Beispiel Future Production Governance
Die beschlossene Neuordnung des Steuerungsmodells eröffnet bis 2030 allein im Produktionsbereich (P) ein kumuliertes Einsparpotential von einer Milliarde Euro. Das neue Steuerungsmodell Future Production Governance trägt zum laufenden Performance Programm der Volkswagen AG bei und erschliesst gleichzeitig darüber hinausgehende Potentiale. Es zeichnet sich durch schlankere Abläufe in den über
20 global produzierenden Werken der BGC aus, die künftig in fünf Produktionsregionen organisiert sind. Die Regionsleiter übernehmen zukünftig marken- und länderübergreifende Planungs-, Steuerungs- und Logistikverantwortung. Dadurch werden die Regionen selbstständiger, effizienter und flexibler.
Der Auftakt ist auf der Iberischen Halbinsel gemacht worden, wo die Produktionswerke zu einem markenübergreifenden Cluster zusammengefasst wurden.
Zentraler Hebel für langfristige Renditeziele
Die beschlossenen Maßnahmen sind ein zentraler Hebel, um die Rendite der BGC nachhaltig zu erhöhen. Durch die neue markenübergreifende Steuerung mit klaren Verantwortlichkeiten und schnellen Entscheidungen wird die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Modellpalette der Brand Group Core gesteigert.
Das Prinzip dabei lautet: Starke Geschäftssteuerung und Markenprägung vor Kunde, getrieben durch einen schlanken und effizienten Maschinenraum im Innenverhältnis.
Das neue Steuerungsmodell startet im Januar 2026 und wird bis Sommer 2026 vollständig umgesetzt.