Die operative Ergebnisentwicklung wurde insgesamt beeinträchtigt durch eine weitere Verschärfung des Marktumfelds. Zunehmende Wettbewerbsintensität, ein Anstieg der Aufwendungen für Verkaufshilfen sowie negative Mixeffekte belasteten die operative Rendite der gesamten Markengruppe.
Die laufenden Performance-Programme und Initiativen zur Verbesserung der Kostenbasis innerhalb der Markengruppe Core wirken sich insgesamt positiv aus.
Getrieben durch hohe Kraftstoffpreise und staatliche Förderung hat sich besonders auf dem deutschen Markt die Nachfrage nach batterieelektrischen Fahrzeugen deutlich beschleunigt. Diese BEV-Transformation geht dabei zu Lasten des Volumens -und vor allem des Ergebnisbeitrags der ertragsstärkeren Verbrenner-Modelle (ICE).
Die Ergebnisentwicklung in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 war darüber hinaus von erheblichen Sondereffekten belastet, insbesondere aus Restrukturierungs-aufwendungen, dem angestrebten Verkauf der Volkswagen Osnabrück GmbH und der bereits umgesetzten Einstellung der ID.4-Produktion in Chattanooga.
Dies führte vor allem bei der Marke Volkswagen Pkw zu einem Rückgang der Umsatzrendite auf einen Wert von 1,3%, der damit deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibt. Ohne Berücksichtigung der genannten Sondereffekte läge die operative Rendite der Marke Volkswagen nach Q3 bei 2,6%, die der BGC bei 4,9%. Gestützt wurde das Ergebnis der Markengruppe von einer fortgesetzt starken Performance der Marke Skoda, die mit einer operativen Umsatzrendite von 8,3 % überzeugte. Volkswagen Nutzfahrzeuge erzielte eine operative Rendite von 3,8 %, SEAT & CUPRA liegt bei 0,1 % operativer Rendite.






