Die Markengruppe Core setzt den Kurs der Effizienzsteigerung und engeren Zusammenarbeit konsequent fort. Auf Grundlage eines neuen Kooperationsvertrags verändert sich mit Wirkung zum 1. Juli 2026 die organisatorische Verankerung wesentlicher BGC-Funktionen -
mit Auswirkungen auf Strukturen und Prozesse bei den beteiligten Volumenmarken Volkswagen, Škoda, SEAT&CUPRA und VW-Nutzfahrzeuge.
Das neue Board, das so genannte Core Executive Committee (CEC), vergleichbar mit einem Markenvorstand auf Gruppenebene, ist nun offiziell in Kraft. Die Umsetzung des neuen Gremiums ist ein wesentlicher Schritt, um eine neue Qualität der Zusammenarbeit innerhalb der Markengruppe Core zu erreichen. Ein gemeinsam verabschiedeter Kooperationsvertrag regelt verbindliche Transparenz-, Informations- und Abstimmungspflichten zwischen Marken und Funktionen. Dies schafft eine durchgängige Logik – mit eindeutigen Rollen und klaren Zuständigkeiten über alle Marken hinweg.
Gradmesser der Zusammenarbeit ist künftig das Gesamtoptimum für die Markengruppe -
und eine neue Kultur der gemeinsamen Entscheidungsfindung. Gleichzeitig bleiben die Marken Volkswagen Pkw, Škoda, SEAT/CUPRA und Volkswagen Nutzfahrzeuge eigenständig in ihrer Marktverantwortung und Markenidentität.
Diese neue Struktur ist eine Antwort auf den steigenden Wettbewerbsdruck und den hohen finanziellen Handlungsdruck, unter dem die Markengruppe zunehmend steht.
Besonders der Produktionsbereich zeigt mit der vereinbarten Strategie
„Future Production Governance“ sehr konkret, wie das neue Steuerungsmodell funktioniert.
Ziel ist eine klar regionsorientierte Steuerung – das heißt: Verantwortung wird dort gebündelt, wo sie am wirksamsten ist, nämlich in den Regionen der Welt, nah an den Werken und am Geschäft. Im ersten Halbjahr wurden dafür die wesentlichen Strukturen geschaffen.
Die Regionsleitungen sind nun etabliert und übernehmen end-to-end die Verantwortung für ihre Produktionsverbünde. Gleichzeitig wurden zentrale Schritte in der Organisation umgesetzt: Die Region Mitteleuropa wurde neu aufgestellt, vergleichbare Strukturen bestehen auch für die Iberische Halbinsel und für Zentraleuropa.
Das Fundament ist damit gelegt: weniger Schnittstellen, klare Zuständigkeiten und deutlich mehr Steuerungsfähigkeit in den Regionen. Weg von komplexen, markengetrennten Strukturen hin zu einer integrierten, leistungsfähigen Aufstellung.
Hinzu kommt: Die erfolgte Neuordnung des Steuerungsmodells eröffnet bis 2030 allein im Produktionsbereich der BGC ein kumuliertes Einsparpotential von einer Milliarde Euro.