Ein Blick, eine Frage, eine direkte Antwort: CUPRA hat auf der IFA 2026 in Berlin gemeinsam mit Meta und der 1SP Agency auf dem MSN Stand auf beeindruckende Art und Weise präsentiert, wie AI Glasses die Interaktion zwischen Menschen und Fahrzeugen künftig verändern können. Im Mittelpunkt der Weltpremiere stand der CUPRA Raval. Am neuesten Elektromodell der Challenger-Brand demonstrierten die Partner einen innovativen Showcase, bei dem Künstliche Intelligenz erkennt, was die Person vor sich sieht, und dazu unmittelbar relevante Informationen bereitstellt. Im Rahmen seines IFA-Besuchs am Freitag informierte sich auch Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, über den Showcase.
Statt Informationen über Bedienelemente oder Funktionen in Menüs oder Handbüchern zu suchen, konnten Nutzer*innen direkt mit dem Fahrzeug interagieren. Die AI Glasses erfassten dafür den visuellen Kontext und verbanden ihn mit einer speziell aufgebauten Wissensbasis zum CUPRA Raval. So ließen sich beispielsweise Fragen zu einzelnen Fahrzeugfunktionen oder Bedienelementen unmittelbar und kontextbezogen beantworten.
„CUPRA versteht sich seit jeher als Challenger-Brand. Deshalb gehört es zu unserer DNA, neue Technologien frühzeitig zu erproben und ihr Potenzial für unsere Kundinnen und Kunden auszuloten“, sagt Giuseppe Fiordispina, Leiter Marketing bei CUPRA in Deutschland. „Mit diesem Projekt untersuchen wir, wie AI Glasses als mögliche nächste Generation persönlicher Endgeräte das Kundenerlebnis sinnvoll erweitern können – nicht als Selbstzweck, sondern mit einem echten Mehrwert für Fahrzeugverständnis und Nutzererlebnis.“
Vom digitalen Interface zum intuitiven Dialog
Der Showcase verband Sprache, visuelle Wahrnehmung und Produktwissen miteinander. Damit konnte die Anwendung nicht nur eine gestellte Frage verarbeiten, sondern auch berücksichtigen, auf welches Bauteil oder welche Funktion sich die Person gerade bezog. Selbst Gesten oder ein Fingerzeig konnten dabei zusätzlichen Kontext liefern.
Die eigens für den CUPRA Raval entwickelte Wissensbasis umfasste Informationen zu Fahrzeug, Design, Bedienung, Sicherheit und Funktionen. Die auf der IFA präsentierte Anwendung arbeitete unabhängig von den Live-Systemen des Fahrzeugs und griff nicht auf aktuelle Fahrzeugdaten zu.
Für CUPRA ist das Projekt ein weiterer Ansatz, digitale Technologien nicht isoliert zu betrachten, sondern mit einem konkreten Nutzererlebnis zu verbinden. Der vollelektrische CUPRA Raval wurde dabei zum ersten Automotive-Showcase für eine Technologie, die den Zugang zu komplexen Produktinformationen intuitiver und unmittelbarer gestalten kann.
Starke Partner für eine neue Form der Interaktion
Möglich wurde der Showcase durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Kompetenzen: CUPRA stellte das Fahrzeug bereit und brachte Produkt-, Marken- und Kundenwissen in die Entwicklung ein. Meta begleitete das Projekt als Technologie- und Plattformpartner im Bereich AI Glasses. Die 1SP Agency verantwortete die Konzeption und Umsetzung des Use Cases und führte die beteiligten Technologien zu einer konkreten Anwendung zusammen.
Für die Verarbeitung des visuellen Kontexts kam zudem Technologie von Ramblr.ai zum Einsatz. Das Unternehmen ist auf multimodale KI für die physische Welt spezialisiert und unterstützt dabei, visuelle Informationen so zu strukturieren und mit relevantem Kontext zu verbinden, dass sie von multimodalen KI-Systemen verarbeitet werden können.
Intuitiver Begleiter direkt am Produkt
Die IFA Berlin bot als internationale Plattform für Home & Consumer Electronics den Rahmen für die Weltpremiere und machte den gemeinsamen Showcase vom 4. bis 8. September für Fachpublikum und Besucher*innen erlebbar. Mit dem Projekt zeigten CUPRA und seine Partner auf der IFA, wie sich Künstliche Intelligenz künftig stärker mit der realen Umgebung verbinden könnte: nicht als zusätzliche digitale Ebene, sondern als intuitiver Begleiter direkt am Produkt.
Zu den Gästen des CUPRA Stands zählte auch Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. Im Rahmen seines IFA-Besuchs machte er sich vor Ort ein Bild von dem gemeinsam mit den Technologiepartnern entwickelten AI-Glasses-Showcase und erlebte, wie Künstliche Intelligenz neue Formen der Interaktion zwischen Mensch und Produkt ermöglichen kann.





